Cannabis
Häufige Fragen zur Cannabis-Therapie beim Facharzt
Wie läuft eine Cannabis-Therapie beim Facharzt ab?
Nach einer Online-Anamnese prüft der Facharzt in einer Videosprechstunde die medizinische Indikation. Bei positiver Bewertung wird ein Rezept ausgestellt und an eine Partnerapotheke übermittelt. Die Auslieferung erfolgt deutschlandweit innerhalb weniger Werktage. Begleitende Termine sichern die richtige Dosierung.
Was kostet eine Cannabis-Therapie?
Erstkonsultation zum Selbstzahler-Tarif verfügbar. Die Medikamentenkosten variieren je nach Sorte und Menge (typisch 8–12 € pro Gramm Blüten). Bei gesetzlicher Krankenkasse ist eine Erstattung nach §31 Abs. 6 SGB V möglich, erfordert aber einen Antrag.
Was ist der Unterschied zwischen THC und CBD?
THC (Tetrahydrocannabinol) ist psychoaktiv und wirkt schmerzlindernd, appetitanregend und muskelrelaxierend. CBD (Cannabidiol) ist nicht psychoaktiv und wirkt entzündungshemmend, angstlösend und antikonvulsiv. Die Therapieauswahl richtet sich nach Indikation, Wirkprofil und individueller Verträglichkeit.
Darf ich mit medizinischem Cannabis Auto fahren?
Ja, Patienten mit einer ärztlichen Verschreibung dürfen am Straßenverkehr teilnehmen, sofern die Fahrtüchtigkeit nicht beeinträchtigt ist. Empfehlenswert ist ein Attest und Rezept im Fahrzeug für etwaige Verkehrskontrollen.
Kann ich Cannabis als Medizin von der Steuer absetzen?
Ja, Aufwendungen für medizinisches Cannabis können als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden, sofern Rezept und Quittungen vorliegen und der Eigenanteil die zumutbare Belastung übersteigt.