PTBS und Cannabis

Die PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) ist eine spezifische Form der Traumafolgeerkrankungen und stellt eine schwere psychische Erkrankung dar. Betroffene brauchen eine traumaspezifische Psychotherapie1. Zur Unterstützung und Stabilisierung während der Behandlung kann es auch nötig sein, Medikamente einzunehmen.

Mit dem Einsatz von medizinischem Cannabis zur ergänzenden Behandlung bei psychischen Erkrankungen beschäftigen sich Forschung und Wissenschaft immer häufiger.  Noch befinden sich die wissenschaftlichen Studien in einem frühen Stadium. Aber einige empirische Daten geben erste Hinweise zur Wirkung von medizinischem Cannabis2.

Kriterien für die Verschreibung von medizinischem Cannabis

Das Gesetz “Cannabis als Medizin” macht es möglich, dass Ärzt*innen jeglicher Fachrichtung (ausgenommen Zahn- und Tierärzt*innen) Cannabis als Medizin unter bestimmten Voraussetzungen auf einem Betäubungsmittelrezept verordnen können.

Zu diesen Voraussetzungen gehört das Vorliegen einer schwerwiegenden Erkrankung, die als therapieresistent eingestuft wird, bei der keine Standardtherapie zur Verfügung steht oder die Nebenwirkungen der Standardtherapie unzumutbar sind. Nach ärztlicher Einschätzung muss zudem die Chance bestehen, dass sich die Symptomatik durch Medizinalcannabis verbessert.

Posttraumatische Belastungsstörung kurz erklärt

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die auf Englisch auch als post traumatic stress disorder (PTSD) bezeichnet wird, kann nach einem traumatischen Ereignis auftreten. Solch ein Trauma entsteht beispielsweise durch einen schweren Unfall, Kriegserfahrungen, Naturkatastrophen, erlebte physische, psychische und sexuelle Gewalt oder schwere seelische und/oder körperliche Vernachlässigung3.

PTBS: Was sind die Ursachen?

Mediziner*innen gehen nicht davon aus, dass es bestimmte genetische oder gesundheitliche Voraussetzungen gibt, die das Auftreten einer PTBS begünstigen. Vielmehr können auch Menschen, die zuvor bei bester psychischer Gesundheit waren, nach einer traumatischen Erfahrung an einer Belastungsstörung erkranken3.

Wenn Betroffene über einen längeren Zeitraum immer wieder traumatische Ereignisse erleben (z. B. emotionale Vernachlässigung während der Kindheit, sexueller Missbrauch) manifestiert sich häufig die sogenannte komplexe posttraumatische Belastungsstörung4.

Allgemein führen Erlebnisse, die Personen durch andere Menschen hinzugefügt wurden, oft zu einem schwereren Verlauf als beispielsweise Naturkatastrophen. Die Patient*innen erleben eine massive, dauerhafte Erschütterung des Selbst- bzw. Weltbildes, die sich in der Intensität der Störung zeigt3.

Zudem können auch vermeintlich Außenstehende unter der erlebten Hilflosigkeit sowie dem Gefühl von Ausgeliefertsein leiden – zum Beispiel Ersthelfer*innen oder Augenzeug*innen.

PTBS Symptome

Die PTBS Symptome treten meist nicht sofort nach der traumatischen Situation auf. Im Vordergrund stehen in der Regel Symptome des Schocks. Betroffene fühlen sich wie betäubt und berichten von dem Gefühl des Nebensichstehens sowie dem Empfinden, dass ihnen alles irreal vorkommt. Dies ist ein Schutzmechanismus des Körpers und dient dem eigenen Überleben5.

Nach dieser akuten Belastungsreaktion entwickeln sich die Symptome weiter und manifestieren sich. Dabei können die PTBS Symptome auch erst Monate bis Jahre nach dem eigentlichen Ereignis auftreten5.

Die Hauptsymptome einer posttraumatischen Belastungsstörung sind5:

  • Flashbacks: Spontan auftretende Erinnerungen an das Trauma können sehr belastend sein. Bei einigen kommen die Erinnerungen nur bruchstückhaft hoch, andere wiederum fühlen sich zurückversetzt und durchleben die Ereignisse noch einmal. Die Auslöser (Trigger) für Flashbacks können verschiedene Reize, wie zum Beispiel Geräusche, Gerüche, Orte, Personen etc. sein. Zusätzlich zu den Flashbacks kommen meist noch massive Angst sowie körperliche Beschwerden (z. B. Herzrasen, Atemnot, Schweißausbrüche, Schwindel und Zittern) hinzu.

  • Vermeidung: Viele betroffene Menschen versuchen, die Trigger zu vermeiden, da das Wiedererleben der Situationen psychisch sehr belastend ist. Hat jemand beispielsweise ein Trauma infolge eines schweren Verkehrsunfalles erlebt, so vermeidet er vielleicht das Autofahren und öffentliche Verkehrsmittel. Problematisch ist, dass sich die bewusste Vermeidung kontraproduktiv auswirkt und die Angst sowie weitere Symptome verstärkt.

  • Vegetative Übererregung und Ängste: Nach einem erlebten Trauma entwickeln die meisten Menschen starke Ängste und sind in der Folge äußerst schreckhaft. Für die Gesundheit ist dieser erhöhte Stresspegel belastend. Außerdem führt die permanente Anspannung nicht selten zu einer leichten oder starken Reizbarkeit. Auch unverhältnismäßige Wutausbrüche können auftreten, ebenso Ein- und Durchschlafstörungen.

  • Interessenverlust: Die Erfahrungen, die während der belastenden Ereignisse gemacht wurden, führen häufig dazu, dass sich Menschen vom sozialen Leben zurückziehen und auch das Interesse daran verlieren.

Wie wird die posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert?

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) wird anhand der Symptome diagnostiziert, wobei eine genaue Diagnostik erforderlich ist, da verschiedene psychische Erkrankungen ähnliche Symptome aufweisen können.

Betroffene wenden sich meist zunächst an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt. Besteht der Verdacht auf eine PTBS erfolgt in der Regel die Überweisung an eine Fachärztin / einen Facharzt (z. B. Neurologin / Neurologe, Psychaterin / Psychiater, Psychologin / Psychologe, Traumatherapeutin / Traumtherapeut).

Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch fragen die Ärzt*innen die genauen Symptome ab und führen möglicherweise weitere Tests durch6,7:

  • Clinician-Administered PTSD Scale (CAPS): Dieses Verfahren eignet sich dazu, um die Diagnose PTBS zu stellen. Nachdem Fragen zum Trauma gestellt wurden, werden mithilfe von Fragebögen die Symptome und deren Intensität und Häufigkeit abgefragt. Zum Schluss werden noch Krankheiten wie Depressionen oder auch Suchterkrankungen (z. B. Missbrauch von Drogen oder Alkohol) abgefragt.

  • SKID-I-Test (strukturiertes klinisches Interview): Bei diesem Test handelt es sich um ein Leitfadeninterview. Die Therapeutin / der Therapeut stellt hierbei bestimmte Fragen und wertet die Antworten danach entsprechend eine bestimmten Codierung aus.

Diagnosekriterien für die posttraumatische Belastungsstörung

Gemäß der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) müssen für die Diagnose PTBS folgende Kriterien erfüllt sein8:

Patient*innen

  • waren einem extrem belastenden Ereignis ausgesetzt, das bei nahezu jedem Menschen Gefühle von Verzweiflung und Hilflosigkeit verursachen würde,
  • vermeiden Situationen, Handlungen sowie Dinge, die sie mit dem Ereignis in Verbindung bringen,
  • leiden unter Flashbacks, Intrusionen (Wiedererleben des Geschehenen im Wachen oder im Schlaf), Angst, Reizbarkeit und Wutausbrüchen

Zudem müssen die Symptome innerhalb von sechs Monaten nach dem traumatisierenden Ereignis auftreten.

PTBS – Behandlung und Therapie

Bei psychischen Erkrankungen wie der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ist eine umfangreiche Behandlung, die möglichst frühzeitig beginnt, besonders wichtig.  Häufig ist eine ambulante Therapie ausreichend, ein Klinikaufenthalt kann unter bestimmten Voraussetzungen hilfreich sein, vor allem auch bei schwerer Ausprägung der PTBS oder wenn es weitere Störungen gibt wie eine schwere Depression, Suizidgefahr oder psychotische Symptome.

Zu Beginn der Behandlung werden Betroffene, und wenn möglich nahestehende Personen, zum Thema PTBS und den Behandlungsmöglichkeiten umfangreich aufgeklärt. Anschließend wird dann ein geeignetes Behandlungskonzept erarbeitet. Ziel ist es, Betroffenen dabei zu helfen, die ungewollt auftretenden Erinnerungen zu kontrollieren sowie die Fähigkeit zu entwickeln, das Trauma in die Lebensgeschichte zu integrieren, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität wiederherzustellen.

Am häufigsten wird die kognitive Verhaltenstherapie angewendet, bei der Betroffene lernen, ihre Gefühle, Verhaltensweisen und auch das Erlebte wahrzunehmen und neu zu bewerten. Auch die Psychotherapie, genauer gesagt die psychodynamische Therapie, kann eine Option sein. Patient*innen setzen sich hier schrittweise mit dem Erlebten auseinander9.

Zusätzliche Behandlungsmethoden

Neben der kognitiven Verhaltenstherapie und der klassischen Psychotherapie können auch folgende Verfahren hilfreich sein 1,9,10:

  • EMDR-Therapie (englisch: Eye Movement Desensitization and Reprocessing): Eines der Elemente der EMDR-Therapie sind die geleiteten Augenbewegungen. Die betroffene Person folgt dabei mit den Augen den Fingern der therapierenden Person und stellt sich dabei das traumatische Erlebnis vor. Dies soll helfen, Erinnerungen mit weniger Angst abzurufen.

  • Prolonged Exposure Therapy (PE): In den Therapiestunden werden Patient*innen imaginativ in das durchlebte Trauma versetzt und erleben die unangenehmen Gefühle noch einmal, was auf Tonband aufgenommen wird. Danach sollen sie sich die Aufzeichnung täglich zu Hause anhören, wodurch die Symptome in den Hintergrund treten sollen.

  • Cognitive Processing Therapy (CPT): Hier werden dysfunktionale Kognitionen („Denkfehler“) bearbeitet, indem Methoden der kognitiven Umstrukturierung eingesetzt werden. Vereinfacht gesagt geht es darum, Denkmuster aufzudecken und Bewertungen in Bezug auf das Trauma (z. B. Schuld- oder Schamgefühle) zu verändern.

  • Narrative Exposure Therapy (NET): Bei diesem Verfahren geht es um das gesamte Leben des Betroffenen und nicht um einzelne Erlebnisse. Ziel ist es, unverarbeitete Traumata mithilfe einer Exposition (Konfrontation) zu bearbeiten.

  • Brief Eclectic Psychotherapy for PTSD (BEPP): Bei diesem multimodalen Ansatz werden unterschiedliche Therapien kombiniert, bzw. umfasst die BEPP 16 Therapiesitzungen mit den folgenden zentralen Elementen: Psychoedukation (Aufklärung über die Krankheit), Exposition, Schreibaufgaben / Arbeit mit Erinnerungsstücken, Bedeutungszuschreibung / Integration, Abschiedsritual.

Um Beschwerden wie Angstgefühle, Nervosität, Reizbarkeit etc. zu lindern, können Betroffene auch selbst aktiv werden. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Erlernen von Entspannungstechniken (z. B. autogenes Training). Ein Achtsamkeitstraining, die Imaginationstechniken nach Reddemann, Yoga, Qi Gong oder Tai-Chi können ebenfalls dabei helfen, um die Beschwerden zu lindern.

Medikamentöse Unterstützung bei PTBS

Ob Medikamente wie Antidepressiva eine Hilfe bei der Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung sind, ist umstritten. Gemäß der Leitlinien der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) sollen Medikamente weder als alleinige noch als primäre Therapie der PTBS eingesetzt werden, da die Effekte zu gering seien. Vielmehr sollte die Psychotherapie bzw. Traumatherapie stets im Vordergrund stehen. Lediglich zur Unterstützung werden in schweren Fällen Medikamente wie Sertralin oder Paroextin empfohlen1,9.

Cannabis bei PTBS

Die posttraumatische Belastungsstörung ist eine psychische Erkrankung, bei der die Traumatherapie Priorität haben muss. Therapien mit Medikamenten und auch mit medizinischem Cannabis können lediglich unterstützend eingesetzt werden.

Studien, die Cannabis bei PTBS-Symptomen unterstützen, sind noch sehr vorläufig. Dennoch medikamentieren sich viele PTBS-Patient*innen mit Cannabis selbst, um damit Symptome wie etwa Angstzustände zu lindern.11

Dieses Vorgehen wird auch durch Tierstudien gestützt: Wenn die Tiere THC bekommen haben, haben sie sich weniger ängstlich verhalten. Wird hingegen der Cannabinoidrezeptor CB1 blockiert, wird ein verstärktes angstbezogenes Verhalten beobachtet, was auf die Rolle der Cannabinoide bei der Kontrolle von Angst und Furcht hinweist11.

Die Amygdala, eine Region im Gehirn, ist an der Verarbeitung von Bedrohungen und der Erzeugung von Angstreaktionen beteiligt und ist bei PTBS als Reaktion auf traumabezogene Reize hyperaktiv.  Das macht es schwierig, die Aufmerksamkeit und die Reaktionen auf diese Reize zu unterdrücken. In der Amydala ist der Cannabinoidrezeptor CB1 besonders häufig vorhanden, und es hat sich gezeigt, dass THC die Aktivität dieser Gehirnregion beeinflusst. Interessanterweise ist die Wirkung von THC jedoch dosisabhängig: Niedrige Dosen scheinen die Aktivität der Amygdala zu verringern (anxiolytisch), hohe Dosen erhöhen die Aktivität (anxiogen)11.

Weitere häufige PTBS-Symptome sind Schlaflosigkeit und Albträume. Kleine Studien mit THC (Dronabinol und Nabilon) haben positive Auswirkungen auf diese Symptome bei PTBS-Patienten gezeigt11,12,13.

Insgesamt sind weitere Studien erforderlich, um vollständig zu klären, wie Cannabis die PTBS-Symptome lindern kann. Vorläufige und empirische Daten deuten jedoch darauf hin, dass Cannabis tatsächlich eine hilfreiche Erleichterung für diese Patienten sein könnte.

Wie kann Canify Clinics helfen?

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Nachdem du dich auf unserem Portal unverbindlich registriert hast, prüfen unsere Ärzt*innen deine Unterlagen und setzen sich zeitnah mit dir in Verbindung, um die weiteren Schritte zu besprechen. Sollte die Behandlung mit medizinischem Cannabis für dich infrage kommen, folgt ein Termin in einer unserer Vertragspraxen oder in Praxen der Canify Clinics. Die Folgetermine können bequem von zu Hause aus stattfinden, in einer Videokonferenz besprichst du dabei alles Wichtige mit deiner*deinem Ärzt*in. Lediglich einmal im Kalenderjahr steht ein Termin in Präsenz an – wir helfen dir gern bei der Vorbereitung.


FAQ

Wie äußert sich eine PTBS?

Ein traumatisches Ereignis kann das Leben dauerhaft beeinträchtigen, denn PTBS-Betroffene durchleben das Geschehene in ihren Gedanken und Träumen immer wieder. Oftmals ziehen sie sich zurück und meiden nicht nur soziale Kontakte, sondern Umstände, Orte oder Aktivitäten, die mit dem Erlebten verbunden sind. Körperliche Symptome zeigen sich in Form von Angespanntheit, innerer Unruhe, Nervosität, Gereiztheit, Schreckhaftigkeit, Ängsten, Panik und Schlafstörungen.

Wann treten Symptome bei PTBS auf?

Die posttraumatische Belastungsstörung ist eine psychische Störung und wird durch ein erlebtes Trauma ausgelöst. Kurz danach zeigt sich zunächst eine akute Belastungsreaktion. Um die Diagnose PTBS stellen zu können, müssen die eigentlichen Symptome innerhalb von sechs Monaten nach dem belastenden Trauma auftreten.

Was kann eine PTBS auslösen?

Die posttraumatische Belastungsstörung lässt sich auf ein schwerwiegendes und sehr belastendes Ereignis zurückführen, bei dem sich Betroffene hilflos, schutzlos und ausgeliefert fühlen und große Angst empfinden. Mögliche Auslöser können Kriege, Terroranschläge, Folter, Flucht, Überfälle, emotionale Gewalt, schwere Vernachlässigung oder individuelle Gewalterfahrungen wie sexueller Missbrauch und Vergewaltigung sein.

Was passiert, wenn PTBS nicht behandelt wird?

Die posttraumatische Belastungsstörung hat in den meisten Fällen gute Heilungschancen, wenn rechtzeitig entsprechende Therapien eingeleitet werden. Erfolgt keine gezielte Behandlung, kann es zu einem chronischen Verlauf kommen. Hier besteht dann die Gefahr, dass weitere psychische Krankheiten (z. B. Depressionen, Angst- oder Suchterkrankungen) entstehen.

Disclaimer / Rechtliches

Der Artikel dient lediglich dem Zweck der Informationsweitergabe und ersetzt keine medizinische Beratung durch eine*n Ärzt*in. Die Inhalte sollen weder zur Eigendiagnose oder -behandlung motivieren noch zur selbstständigen Änderung der bisherigen medizinischen Behandlung verleiten. Canify Clinics spricht keine Empfehlungen aus und bewirbt auch keine diagnostischen Methoden oder Behandlungen. Solltest du eine Änderung deiner Behandlung wünschen, ist das immer mit einer*m Ärzt*in zu besprechen. Darüber hinaus kann Canify Clinics die Richtigkeit, Aktualität und Ausgewogenheit der Inhalte nicht garantieren. Daher übernehmen sowohl die Autor*innen der Texte als auch Canify Clinics keine Haftung für Schäden, die aus der selbstständigen Anwendung der hier beschriebenen Informationen entstehen.

Quellenangaben

1.     Schäfer, I., et al. POSTTRAUMATISCHE BELASTUNGSSTÖRUNG. SPRINGER VERLAG, BERLIN, (2019).

2.     Bilbao, A. & Spanagel, R. Medical cannabinoids: a pharmacology-based systematic review and meta-analysis for all relevant medical indications. BMC Med 20, (2022).

3. Charité Universitätsmedizin Berlin; “Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS): Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie | CBF - Charité

4.     Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie, DeGPT, „Komplexe posttraumatische Belastungsstörung

5.     Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), Berlin, patienten-information.de, „Posttraumatische Belastungsstörung – immer wieder schlimme Erinnerungen

6.     ZEP Zentrum für Psychotraumatologie Hamburg, „PTBS Diagnostik

7. Universitätsklinikum Ulm, „Clinician-Administered PTSD Scale (CAPS)“

8.     Dreßing, H. R. & Foerster, K. Diagnostic Criteria of PTSD in ICD10, ICD-11 and DSM 5: Relevance for expert opinion. Fortschritte der Neurologie Psychiatrie 89, 578–592 (2021).

9.     Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformationen.de, „Psychotherapie und ergänzende Behandlungen bei einer posttraumatischen Belastungsstörung

10.  Neurologen und Psychiater im Netz, Prof. Dr. med Ulrich Schnyder, „Posttraumatische Belastungsstörung – Therapie

11.  Rabinak, C. A. et al. Cannabinoid modulation of corticolimbic activation to threat in trauma-exposed adults: a preliminary study HHS Public Access. Psychopharmacology (Berl) 237, 1813–1826 (2020).

12.  Jetly, R., Heber, A., Fraser, G. & Boisvert, D. The efficacy of nabilone, a synthetic cannabinoid, in the treatment of PTSD-associated nightmares: A preliminary randomized, double-blind, placebo-controlled cross-over design study. Psychoneuroendocrinology 51, 585–588 (2015).

13.  Cameron, C., Watson, D. & Robinson, J. Use of a synthetic cannabinoid in a correctional population for posttraumatic stress disorder-related insomnia and nightmares, chronic pain, harm reduction, and other indications: a retrospective evaluation. J Clin Psychopharmacol 34, 559–564 (2014).