Cannabis als Medizin bei Morbus Crohn

Morbus Crohn gehört neben Colitis ulcerosa zu den häufigsten chronisch entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstraktes. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Die meisten Menschen erhalten die Diagnose zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, prinzipiell kann sich die Darmkrankheit aber bei Personen jeden Alters entwickeln1. Doch wie entsteht die Darmkrankheit? Welche Symptome bringt Morbus Crohn mit sich, wie wird es diagnostiziert und welche Behandlungsmethoden gibt es? Diese Fragen beantworten wir im folgenden Artikel. Außerdem legen wir den Fokus auf Cannabis als Medizin bei Morbus Crohn-Symptomen.

Kriterien für die Verschreibung von medizinischem Cannabis bei Morbus Crohn

Das Gesetz “Cannabis als Medizin” macht es möglich, dass dir die Kooperationsärzt*innen der Canify Clinics Cannabis als Medizin unter bestimmten Voraussetzungen auf einem Betäubungsmittelrezept verordnen können.

Zu diesen Voraussetzungen gehört das Vorliegen einer schwerwiegenden Erkrankung, die als therapieresistent eingestuft wird, bei der keine Standardtherapie zur Verfügung steht oder die Nebenwirkungen der Standardtherapie unzumutbar sind. Nach ärztlicher Einschätzung muss zudem die Chance bestehen, dass sich die Symptomatik durch Medizinalcannabis verbessert.

Was ist Morbus Crohn?

Morbus Crohn ist eine in Schüben verlaufende chronische Erkrankung. Beschwerdefreie Phasen wechseln sich also mit symptomatischen Phasen ab. Im Gegensatz zu Colitis ulcerosa können die Entzündungsherde, die im Rahmen von Morbus Crohn auftreten, den gesamten Verdauungstrakt betreffen. Das bedeutet, dass die Schleimhäute im Mund genauso entzündet sein können wie die Schleimhäute im Dickdarm. Besonders typisch für die Krankheit ist jedoch der Befall des unteren Dünndarms sowie des Übergangs zum Dickdarm. Dabei sind meist alle Darmwandschichten betroffen, was mit Fortschreiten der Erkrankung zu einer Verdickung ebendieser führen kann. 1, 2

Die entzündeten Bereiche liegen dabei häufig in direkter Nachbarschaft zu gesunden Abschnitten. Mediziner*innen sprechen daher bei Morbus Crohn von einem segmentalen Auftreten.  Die Folge der immer wieder auftretenden Entzündungsherde sind oft Einengungen des Darmes (sogenannte Stenosen) sowie neu entstandene Entzündungsgänge (Fisteln). 1, 2

Was sind die Ursachen von Morbus Crohn?

Sowohl bei Morbus Crohn als auch bei Colitis ulcerosa ist unklar, warum Patientinnen oder Patienten erkranken. Experten vermuten, dass verschiedene Faktoren zur Entstehung der Krankheiten beitragen. So kann die Darmerkrankung durchaus genetisch bedingt sein, wenn Veränderungen an bestimmten Genen vorliegen. Darüber hinaus scheint das Immunsystem eine Rolle zu spielen, da es bei Erkrankten stärker als üblich reagiert und Entzündungen auslöst. Weitere mögliche Ursachen könnten sein, dass die Barrierefunktion in der Darmwand oder aber die Darmflora gestört sind. Auch verschiedene Umweltfaktoren, wie ungesunde Ernährungsgewohnheiten oder das Rauchen, stehen als Ursachen in der Diskussion.3,4

Symptome bei Morbus Crohn

Vor allem zu Beginn der Erkrankung verlaufen die Symptome meist schleichend, weshalb Patient*innen nicht gleich die chronisch entzündliche Morbus Crohn-Krankheit vermuten. Betroffene klagen über häufigen, weichen Stuhlgang und Durchfall, der sowohl tagsüber als auch nachts auftritt. Durch die nächtlichen Beschwerden fühlen Morbus Crohn Patient*innen sich im Alltag oft müde und abgeschlagen. Oftmals ist auch die Lebensqualität erheblich eingeschränkt. 1, 2, 3

Begleitend treten Symptome wie Bauchschmerzen und Blähungen auf. Dass die Schmerzen oft im rechten Unterbauch am stärksten ausgeprägt sind, liegt daran, dass sich dort der letzte Dünndarmabschnitt befindet und dieser häufig von Entzündungen betroffen ist. Wie Patient*innen die Schmerzen beschreiben, ist dennoch sehr unterschiedlich. Während einige den Schmerz als punktuell und krampfartig empfinden, sprechen andere von diffusen Schmerzen im gesamten Bauch. 1, 2, 3

Begleitend leiden viele Betroffene während eines Schubes unter Appetitlosigkeit, Übelkeit sowie Erbrechen und Fieber. Durch den mangelnden Appetit kann sich zudem Gewichtsverlust bemerkbar machen. 1, 2, 3

Diagnostik – so wird Morbus Crohn festgestellt

Um die Diagnose Morbus Crohn bestätigen oder ausschließen zu können, sind verschiedene Untersuchungen notwendig. Bei Beschwerden, welche den Verdauungstrakt betreffen, wenden Patient*innen sich im Optimalfall an eine*n Internist*in – also Ärzt*innen für Innere Medizin. 5

In der internistischen Praxis wird in der Regel zunächst die Krankheitsgeschichte sowie die familiäre Biografie abgefragt. Ist bereits ein Familienmitglied an Morbus Crohn erkrankt, kann das ein erster Hinweis auf die Diagnose sein. 5

Darüber hinaus gehören folgende Verfahren zur Diagnosestellung bei Morbus Crohn:

  • Laboruntersuchungen: Wenn im Körper eine Entzündung entsteht, zeigt sich dies in bestimmten erhöhten Blutwerten wie dem C-reaktiven Protein (CRP), den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) sowie der Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG). Eine Blutuntersuchung kann zudem auf ein Nährstoffdefizit hinweisen, das sich infolge der Krankheit entwickelt hat, wie zum Beispiel ein Mangel an Eisen, Vitamin B12, Zink, Folsäure oder Kalzium. Darüber hinaus werden die Werte der roten Blutkörperchen, der Blutplättchen und des Blutfarbstoffs (Hämoglobin) festgestellt. Ebenso können die Nieren- oder Schilddrüsenwerte verändert sein, wenn die Darmerkrankung weitere Organe befallen hat. Tritt häufig Durchfall auf, so dient eine Stuhluntersuchung dazu, um bakterielle Infektionen auszuschließen. 5
  • Ultraschall: Die Darmwand ist im Falle einer Entzündung dicker als im Normalzustand. Ärzt*innen können Sie mit dem bildgebenden Verfahren des Ultraschalls (Sonografie) untersuchen. Bei der transrektalen Sonografie handelt es sich um eine Variante, bei der Ärzt*innen eine Ultraschallsonde in den After der*des Patient*in einführen, um so den Enddarm untersuchen können. 5
  • Koloskopie: Bei der sogenannten Koloskopie wird eine Kamera per Endoskop in den After eingeführt, um so den Dickdarm und den daran anschließenden Teil des Dünndarms der Patient*innen untersuchen zu können. Außerdem können während der Untersuchung Gewebeproben entnommen werden.5
  • Gastroskopie: Bei der Gastroskopie wird das Endoskop über den Mund in den Magen eingeführt, um zu prüfen, ob sich im oberen Magen-Darm-Trakt Entzündungsherde befinden.5
  • Computer- und Magnetresonanztomografie: Sowohl CT als auch MRT können vergrößerte Lymphknoten und eine verdickte Darmwand aufzeigen. Außerdem lassen sich Fisteln (Verbindungsgänge) sowie Abszesse (Eiteransammlungen) erkennen. 5

Ist die Diagnose gestellt, bestimmen Mediziner*innen den Schweregrad des Morbus Crohn. Das geschieht mit dem Aktivitätsindex nach Best. Das Verfahren vergibt Zahlenwerte für bestimmte Symptome (z.B. Häufigkeit der Stühle, allgemeine Beschwerden, Intensität der Schmerzen). Die Kombination dieser Werte mit dem Gewicht der*des Patient*in ergibt den Aktivitätsindex (Crohn´s disease activity index, CDAI). Medizinischer Handlungsbedarf besteht ab einem CDAI von 150-200. 5

Morbus Crohn Therapie

Morbus Crohn ist nicht heilbar, eine den individuellen Bedürfnissen des*der Patient*in angepasste Therapie kann den Entzündungsprozess jedoch verlangsamen und die Beschwerden lindern. 5

Während einer akuten Phase der Entzündung nehmen viele Patient*innen Hormonpräparate wie Kortison und Prednison ein. Je nach Intensität und Lokalisierung der Entzündung entscheiden die behandelnden Ärzt*innen, welches Medikament das Mittel der Wahl ist und in welcher Dosierung es eingenommen werden sollte. Zumeist müssen die Hormonpräparate über einen Zeitraum von mehreren Monaten eingenommen werden, was zu Nebenwirkungen wie Knochenabbau (Osteoporose), häufigen Infekten und Gewichtszunahme führen kann.5

Weitere Medikamente, die während eines akuten Schubes zum Einsatz kommen können, falls die Hormonpräparate keine ausreichende Wirksamkeit zeigen, sind: 5

  • Immunsuppressiva: Diese Medikamente werden oftmals zur Langzeitbehandlung der Morbus Crohn Krankheit eingesetzt und sollen das Immunsystem unterdrücken. In einigen Fällen erfolgt auch eine Therapie aus Kortison und Immunsuppressiva. Zum Einsatz kommen Wirkstoffe wie Azathioprin, Methotrexat oder Mercaptopurin.
  • Biologika: Hierbei handelt es sich um  Medikamente, die von lebenden Organismen produziert werden und bei schweren Schüben verordnet werden können oder aber dann, wenn das Kortison keine ausreichende Wirkung zeigt. Verordnungsfähige Biologika sind zum Beispiel TNF-alpha-Antikörper wie Infliximab.

Durch die Entzündungsherde im Verdauungstrakt kann die Aufnahme von wichtigen Nährstoffen verhindert werden und es kann zu einem Mangel kommen. Daher sind regelmäßige Blutuntersuchungen besonders wichtig. Bei Bedarf erhalten Betroffene sogenannte Supplemente. Das sind Medikamente, welche die fehlenden Nährstoffe (z.B. B12, Kalzium, Eisen oder Zink ) enthalten.5

Darüber hinaus werden die Morbus Crohn Symptome mit spezifischen Medikamenten behandelt. Dazu gehört zum Beispiel Loperamid, um starken Durchfällen entgegenzuwirken.

Immer wieder kommt es vor, dass durch die Erkrankung Komplikationen auftreten, die eine Operation notwendig machen.5 Zu diesen Komplikationen gehören:

  • Dauerhafter Darmverschluss oder Darmverengung
  • Darmdurchbruch
  • schwere Darmblutungen
  • Entzündung des Bauchfells
  • Bildung von Abszessen (Eiter in einer Schleimhauthöhle)
  • Fistelbildung zwischen Darm und Harnblase

Um mit den seelischen Belastungen des Morbus Crohn besser zurechtzukommen, kann zudem eine psychologische Betreuung in Form einer Gesprächstherapie wichtig sein.

Cannabis bei Morbus Crohn

Trotz verschiedener zur Verfügung stehenden Therapien sind diese häufig nicht ausreichend oder mit starken Nebenwirkungen verbunden. Das macht die Behandlung von Morbus Crohn nicht einfach. Zwar ist die Evidenz für medizinisches Cannabis bei Morbus Crohn noch nicht vollends gesichert, allerdings konnte in einer deutschen Studie gezeigt werden, dass 1,1% der Cannabisverschreibungen, die durch die gesetzliche Krankenkasse übernommen wurde, auf entzündliche Darmerkrankungen zurückgehen. In der traditionellen chinesischen, indischen und afrikanischen Medizin wurde Cannabis auch schon in der Vergangenheit bei Leiden des Verdauungstrakts eingesetzt.6

Doch welche Wirkung kann medizinisches Cannabis im Darm entfalten? Studien geben Hinweise darauf, dass die Entzündungsprozesse im Körper unter anderem von dem Endocannabinoid-System gesteuert werden. Dieses ist Teil des Nervensystems und an zahlreichen Prozessen im Organismus beteiligt, wie zum Beispiel dem Schmerzempfinden, den Emotionen, dem Immunsystem und vielen weiteren. Da sich die dazugehörigen Cannabinoidrezeptoren nahezu im gesamten Körper nachweisen lassen, unter anderem auch im Magen-Darm-Trakt, lässt sich hieraus die potenzielle Wirkung von Cannabinoiden ableiten. Insbesondere der Cannabinoidezeptor 2 (CB2), der auch im Verdauungstrakt zu finden ist, scheint eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozesses zu spielen und kann durch Cannabinoide wie THC und CBD aktiviert werden. CB2 könnte daher ein vielversprechender Ansatzpunkt für die Behandlung von entzündlichen Erkrankungen im Darm sein.6

Wie kann medizinisches Cannabis Entzündungsprozesse lindern?

US-amerikanische Forscher*innen haben im Rahmen einer Studie eine interessante Entdeckung gemacht 7. Wenn der Körper mit einem Krankheitserreger infiziert wird, produziert er Neutrophile (Immunzellen, die die häufigste Unterform der weißen Blutkörperchen darstellen), die den Krankheitserreger bekämpfen sollen. Reagieren die Immunzellen zu stark, können sie die schützenden Schichten im Darm (Epithel) zerstören. Um die Immunzellen aufzuhalten, werden spezielle Moleküle losgeschickt, die die Entzündung stoppen sollen.

Für diesen Prozess werden laut den Forscher*innen Endocannabinoide benötigt, also Cannabinoide, die unser Organismus selbst herstellen kann und ähnlich wirken wie die Cannabinoide aus der Cannabispflanze.

An menschlichen Zelllinien und Mäusen stellten die Forscher*innen fest, dass der Organismus die Entzündungsprozesse nicht mehr kontrollieren kann, wenn die Endocannabinoide fehlen. Insofern könnten die Cannabinoide aus der Cannabispflanze die Endocannabinoide ersetzen und eine entzündungshemmende Wirkung entfalten.

Klinische Ergebnisse

Bisher konnte klinisch nicht erwiesen werden, dass Cannabis (und Cannabisprodukte) die durch Morbus Crohn ausgelöste Entzündung deutlich vermindert. Allerdings konnte durch Studien belegt werden, dass eine positive Wirkung auf andere Symptome auftritt und sich das allgemeine Wohlbefinden verbessert3,8. Es sind daher weitere klinische Studien notwendig, um den potentiellen Nutzen von Cannabis bei Morbus Crohn genauer zu beleuchten.

Wie kann Canify Clinics helfen?

Canify Clinics will dich auf deinem Weg zu medizinischem Cannabis unterstützen. Wir wissen um die Hürden, denen Menschen mit Morbus Crohn im Alltag begegnen. Um dir den Weg zu medizinischem Cannabis zu erleichtern, arbeitet Canify Clinics nach dem Prinzip der Telemedizin.

Nachdem du dich auf unserem Portal unverbindlich registriert hast, prüfen unsere Ärzt*innen deine Unterlagen und setzen sich zeitnah mit dir in Verbindung, um die weiteren Schritte zu besprechen. Sollte die Behandlung mit medizinischem Cannabis für dich infrage kommen, folgt ein Termin in einer Praxis mit einem*einer unserer Vertragsärzt*innen. Die Folgetermine können bequem von zu Hause stattfinden, im Videochat besprichst du alles Wichtige mit deiner*deinem Ärzt*in. Lediglich einmal im Kalenderjahr steht ein Termin in Präsenz an – wir helfen dir gern bei der Vorbereitung.

FAQ

Was sind die Symptome von Morbus Crohn?

Die chronische Darmentzündung Morbus Crohn verläuft sehr unterschiedlich. Während einige Patient*innen milde Symptome haben, fallen bei anderen die Beschwerden sehr viel stärker aus. Dabei verläuft die Erkrankung in der Regel schubweise, sodass sich beschwerdefreie Phasen mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome stärker ausgeprägt sind. Ein typisches Symptom sind Schmerzen im rechten Unterbauch. Hier befindet sich der letzte Dünndarm-Abschnitt. Weitere Beschwerden können Durchfälle, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Fieber sein.

Was verursacht Morbus Crohn?

Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bislang nicht geklärt. Es wird davon ausgegangen, dass verschiedene Faktoren bei der Krankheitsentstehung beteiligt sind, wie genetische Faktoren oder bestimmte Umwelteinflüsse. Zudem kann eine gestörte Barrierefunktion der Darmwand ursächlich sein, weil hierdurch im Darm lebende Bakterien in die Darmschleimhaut eindringen und eine Autoimmunreaktion hervorrufen. Diskutiert wird zudem eine gestörte Darmflora.

In welchem Alter kann man Morbus Crohn bekommen?

Die meisten Menschen erkranken zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr an Morbus Crohn, generell können aber Personen jeden Alters von der entzündlichen Erkrankung im Darm betroffen sein. Menschen, die über einen längeren Zeitraum unter Durchfällen, Blähungen und Bauchschmerzen leiden sollten daher eine*n Internist*in aufsuchen, um die Ursache abzuklären.

Disclaimer und Rechtliches

Der Artikel dient lediglich dem Zweck der Informationsweitergabe und ersetzt keine medizinische Beratung durch eine*n Ärzt*in. Die Inhalte sollen weder zur Eigendiagnose oder -behandlung motivieren noch zur selbstständigen Änderung der bisherigen medizinischen Behandlung verleiten. Canify Clinics spricht keine Empfehlungen aus und bewirbt auch keine diagnostischen Methoden oder Behandlungen. Solltest du eine Änderung deiner Behandlung wünschen, ist das immer mit einer*m Ärzt*in zu besprechen. Darüber hinaus kann Canify Clinics die Richtigkeit, Aktualität und Ausgewogenheit der Inhalte nicht garantieren. Daher übernehmen sowohl die Autor*innen der Texte als auch Canify Clinics keine Haftung für Schäden, die aus der selbstständigen Anwendung der hier beschriebenen Informationen entstehen.

Quellenangaben

  1. 1Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten, Internisten im Netz, „Morbus Crohn, Ursachen & Risikofaktoren“Kompetenznetz Darmerkrankungen e. V., „Morbus Crohn: Ursachen, Symptome, Therapie“Kompetenznetz Darmerkrankungen e. V., „Morbus Crohn: Ursachen, Symptome, Therapie
  2. 2Kompetenznetz Darmerkrankungen e. V., „Morbus Crohn: Ursachen, Symptome, Therapie
  3. 3 Nso N, Nyabera A, Nassar M, et al. Cannabis and Its Potential Protective Role Against Inflammatory Bowel Disease: A Scoping Review. Cureus 13(10): e18841. DOI 10.7759/cureus.18841 (2021)
  4. 4 Hryhorowicz, S. et al. Endocannabinoid System as a Promising Therapeutic Target in Inflammatory Bowel Disease – A Systematic Review. Front Immunol 12, 5428 (2021). Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten, Internisten im Netz, „Morbus Crohn: Untersuchungen & Diagnose
  5. 5Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten, Internisten im Netz, „Morbus Crohn: Untersuchungen & Diagnose
  6. 6Lowe, H., Toyang, N., Steele, B., Bryant, J. & Ngwa, W. The endocannabinoid system: A potential target for the treatment of various diseases. International Journal of Molecular Sciences vol. 22 Preprint at https://doi.org/10.3390/ijms22179472 (2021).
  7. 7Szabady, R. L. et al. Intestinal P-glycoprotein exports endocannabinoids to prevent inflammation and maintain homeostasis. J Clin Invest 128, 4044–4056 (2018).
  8. 8Bogale, K., Raup-Konsavage, W., Dalessio, S., Vrana, K. & Coates, M. D. Preclinical Science and Clinical Studies-Review Article Cannabis and Cannabis Derivatives for Abdominal Pain Management in Inflammatory Bowel Disease. (2021) doi:10.1159/000517425.